FSV Großpösna 1990 e.V.

10.01.16| A-Jugend| Independence Day und “Prometheus”

2. Platz bei der Hallenmeisterschaft der Herren in Zwenkau

Spiele:

FSV – SG Leipzig-Bienitz II  2 : 1 (Tore: Schmidt, F. Jabs)

FSV – Turbine Leipzig  2 : 2 ( Tore: F. Jabs, Naundorf)

FSV – VfB Zwenkau III  0 : 1

FSV – SV Tapfer 06 Leipzig II  7 : 3 ( Tore: 3x Raddatz, F. Jabs, Meinl, Naundorf, Schmidt)

FSV – TSV Böhlitz-Ehrenberg II  3 : 1 ( Tore: 2x F. Jabs, Schmidt)

Aufstellung:

Nöcker – J. Erdmann, P. Erdmann, F. Jabs, T. Jabs, Lindner, Meinl, Naundorf, Raddatz, Schmidt

Fazit:

Da sich die “Erste” des FSV Großpösna an diesem Wochenende auf dem Rabenberg für die Rückrunde schindet, übernahm der ältere Teil der A-Jugend, ergänzt durch unseren Präsidenten und meiner Wenigkeit die Aufgabe, diese würdig bei der Hallenmeisterschaft in der Stadthalle Zwenkau zu vertreten. Und dieses gelang wirklich eindrucksvoll.
Wie in dem Film “Independence Day” US-Präsident Thomas J. Whitmore übernahm auch unser FSV-Präsident D. Lindner eine Führungsrolle im Kampf (nicht gegen Außerirdische) um den Hallenmeistertitel. Gleichzeitig hatte er aber auch kein Problem damit, sich der Führung des Teams durch das stets kompetente und fast immer in sich ruhende Trainergespann H. Leitzke und T. Jabs unterzuordnen. Quasi eine Umkehrung der Hierarchie wie in Goethes “Prometheus”.
Für fast alle Spieler der A-Jugend bedeutete dieses Turnier die erste Begegnung mit dem Männerfußball. Im ersten Spiel gegen die SG Bienitz zeigte man schon gute Ansätze. Die Nervosität war aber noch deutlich anzumerken. Letztlich konnten wir aber mit einem 2 : 1 ins Turnier starten.
Auch gegen die stärksten Teams Turbine Leipzig und VfB Zwenkau lief es spielerisch sehr gut, aber hier zeigte sich, dass wir in manchen Aktionen vor dem Tor manchmal noch “zu grün” agieren. Aufwand und Nutzen, d.h., Torchancen und Tore, standen in keinem guten Zusammenhang.
Trotzdem steigerten wir uns immer mehr und wurden insgesamt auch selbstbewusster und sicherer. Gegen den SV Tapfer spielten wir uns hinten raus fast in einen Rausch (7 : 3).
Im letzten Spiel gegen Böhlitz-Ehrenberg mussten wir unbedingt gewinnen, um nicht undankbarer Vierter zu werden. Das hätte die Mannschaft heute nicht verdient gehabt. Nach großen Kampf gelang ein 3 : 1.
Damit war Platz 3 erreicht. Wenn es nun im letzten Spiel des Turniers zwischen Turbine und Zwenkau einen Sieger geben würde, wären wir sogar Zweiter. Es passte zu diesem Tag, dass es genau so kam.
Was für ein schöner Nachmittag. Unsere Mannschaft präsentierte sich sehr geschlossen. Alle riefen eine sehr gute Leistung ab. Spielerisch waren wir vielleicht sogar über den gesamten Turnierverlauf das beste Team, auch wenn ich hier vielleicht die rosarote Vereinsbrille aufhabe. Unsere Außenwirkung war sehr positiv und wir haben sicherlich für Aufmerksamkeit für den FSV gesorgt. Fast hätten wir noch einen weiteren Erfolg hinzufügen können. F. Jabs scheiterte aber leider im Stechen mit seinen fünf Treffern im Kampf um den Titel “Bester Torschütze”. Das konnten wir aber heute verschmerzen.

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