FSV Großpösna 1990 e.V.

22.03.2015 | FSV A – SV Tapfer 06 Leipzig | 3 : 2 (2 : 2)

Hart erkämpfter Erfolg

Aufstellung:
Mähl – J. Erdmann, Bauer, Nöcker (65. Wünsch), Schüürmann – Meinl (87. Gräfe), Jabs, P. Erdmann (56. Naundorf), Hoffmann – Rost, Schmidt

Tore:
1 : 0 Hoffmann (15.)
1 : 1 (20.)
1 : 2 (35.)
2 : 2 Rost (42.)
3 : 2 Rost (70.)

Fazit:
Es war ein hartes Stück Arbeit für die “A” des FSV die “Bravehearts” aus dem Leipziger Nordosten heute in die Knie zu zwingen. Der spielerisch überzeugenden Vorstellung gegen Chemie in der Vorwoche folgte heute zwar kein besonders schönes Spiel, aber man muss auch mal durch harte Arbeit gegen einen guten Gegner zum Erfolg kommen. Und das gelang, trotz ungewohnter roter Spielkleidung.
Die Anfangsphase gehörte dem FSV. Nachdem einige verheißungsvolle Möglichkeiten nicht genutzt wurden, netzte Dieter Hoffmann in der 15. Spielminute zur 1:0-Führung ein. Schon fünf Minuten später glich Tapfer mit einem Heber aus. 35. Minute: Ein gut getretener Freistoß des Gegners flog durch den Strafraum, ein Gegenspieler änderte die Flugrichtung, das Tornetz bremste den Ball. Leider von innen. Erster Gedanke der Trainer: Hoffentlich wächst unser Torhüter noch.
Überhaupt war es von unserer Seite eine etwas zähe Angelegenheit. Nicht schlecht, aber auch nicht so richtig gut. Offensiv kamen einfach zu wenig Impulse. Kurz vor dem Seitenwechsel konnten wir uns auf der linken Seite dann doch mal gut durchsetzen. Der Ball kam in die Mitte und Max Rost hatte mit seinem zehnten Saisontreffer wenig Mühe. Wir waren wieder im Spiel. Welcome back.
Nach der Halbzeit war es weiterhin ein intensiv geführtes Spiel. Insbesondere der Kapitän des SV bereitete uns große Probleme. Sollte er mal auf dem Transfermarkt sein, rate ich zum Kauf. Besonders bei Freistößen waren die Tapferen kreuzgefährlich, wobei wir die Gabe besaßen, diese immer an der Stelle zu fabrizieren, wo man auf gar keinen Fall Freistöße des Gegners fabrizieren sollte (weil: zu gefährlich!).
In der 70. Spielminute dann mal Freistoß für uns. Die Position war zwar nicht ganz so verheißungsvoll, aber zum Glück hört Mario Meinl auf das, was die Trainer ihm sagen (Die haben nämlich meistens bis immer recht!). Hereingabe, Max Rost steht wieder goldrichtig, 50% Zustimmungsquote + Lächeln der Spieler auf dem Feld.
Die letzten 20 Minuten waren dann nichts für schwache Nerven und auch nichts für die Stimmbänder. Halte den Ball in den eigenen Reihen, spiele einfach, geh zur Eckfahne, halte den Ball nicht zu lange, vermeide unnötige 1:1-Situationen, nimm deine Mitspieler mit – es gibt viele Möglichkeiten den Sieg nicht mehr zu riskieren. Ich bin sicher, bei FIFA 15 würde man das auch alles machen. Warum nicht auch in der Realität? Ein ewiges Rätsel! Kurz vor Schluss hatte Tapfer dann noch einmal eine Riesentormöglichkeit, doch unser Hüter Tom Mähl sicherte die drei Punkte für Großpösna mit einer sensationellen Parade.
Mit diesem Sieg und den anderen Ergebnissen des Wochenendes kommt wieder Bewegung in die Spitzengruppe. Und wir sind mittendrin statt nur dabei!

nächstes Spiel: Sonntag, 29.03., 10.30 Uhr: Auswärtsspiel bei Roter Stern Leipzig 99 (Sportpark Dölitz, Bornaische Str. 187, 04279 Leipzig)
Treff: 09.30 Uhr