FSV Großpösna 1990 e.V.

08.03.2015 | FSV A – SG Räpitz 1948 | 2 : 2 (0 : 1)

Spitzenreiter einen Punkt abgetrotzt

Aufstellung:

Mähl – J. Erdmann (62. P. Erdmann), Bauer (76. Gräfe), Lehmitz (46. Hoffmann), Schüürmann – Naundorf, Jabs, Nöcker, Meinl – Rost, Schmidt

Tore:

0 : 1 (11.)
0 : 2 (52.)
1 : 2 Rost (67.)
2 : 2 Rost (90.+1) HE

Fazit:

Das Sprichwort, dass am Ende der Tüchtige Glück hat, bewahrheitete sich heute beim Spiel unserer A-Jugend gegen den Spitzenreiter aus Räpitz. Die unmittelbare Spielvorbereitung eines Großteils unserer Mannschaft war zwar als teambildende Maßnahme okay, erwies sich aber im Spielverlauf, wie erwartet, als suboptimal.
Nach gut zehn Minuten Mittelfeldgeplänkel passte unsere Hintermannschaft einmal nicht auf und Räpitz führte. Wir bemühten uns. Aber das macht ein Frosch auch, wenn man ihn in ein tiefes Glas legt, um rauszukommen. Spielerisch ging nicht viel. Vielleicht fehlte die Frische? 🙂
Kurz nach dem Wechsel erhöhte der Tabellenerste auf 2:0. Nun kam es eigentlich nur noch darauf an, auch in der Niederlage Größe zu zeigen. Spielerisch lief auch danach nicht viel zusammen. Es sah irgendwie müde aus. Aber bei aller Kritik, eine Tugend ist bei unserer Mannschaft immer da. Wir geben nicht auf!!! Und plötzlich fiel ziemlich überraschend der Anschlusstreffer durch Max Rost, der einen Ball von Mario Meinl über die Linie drückte. Jetzt waren alle wieder wach. Das Spiel kippte etwas auf unsere Seite, als die Räpitzer einen Platzverweis erhielten. Aber die Überzahl nun gut auszuspielen wollte uns einfach nicht gelingen. Chancen waren Mangelware. Also hieß es in der Schlussphase das Glück mal wieder zu erzwingen. Der Schiedsrichter zeigte schon die Nachspielzeit von zwei Minuten an. Plötzlich ein Pfiff und Handelfmeter für uns. Max Rost, der im Hinspiel einen Elfmeter vergeben hatte, behielt diesmal die Nerven. Danach war Schluss. Alle sahen sich ungläubig an. Wir, weil wir unser Glück noch gar nicht richtig fassen konnten, und Räpitz, weil sie dieses Spiel noch hergaben.
Sicherlich war es ein glücklicher Punktgewinn. Aber auch dieses Glück muss man sich erarbeiten. Und das macht die Mannschaft schon über die ganze Saison. Das Spielerische können wir weiter trainieren. Das Glück nicht. Aber oft fällt es am Ende dem Tüchtigen zu.
Nächste Woche geht es zu Cheeemie. Vielleicht ist die Vorbereitung darauf dann hyperoptimal.

nächstes Spiel:

Sonntag, 15.03., 10.30 Uhr: Auswärtsspiel bei der BSG Chemie Leipzig (Alfred-Kunze-Sportpark, Am Sportpark 2, 04179 Leipzig)
Treff: 09.30 Uhr