11.11.17 | B-Jugend | SV Eintracht Schkeuditz – SpG Großpösna/Fuchshain | 9 : 2 (4 : 0)

Deftige Packung gegen überlegenen Gegner

Aufstellung:

Kaden – R. Böhnke (55. Geisler), Böhme, Kindler, Kriehn – Andersson, Jabs, Steinhoff, J. Böhnke (41. Gabler) – Rogge, Hummel (24. Kunz, 41. Schrötter)

Tore:

1 : 0 (23.)
2 : 0 (28.)
3 : 0 (36.)
4 : 0 (37.)
5 : 0 (44.)
6 : 0 (51.)
7 : 0 (58.)
8 : 0 (69.)
8 : 1 Steinhoff (75.)
9 : 1 (76.)
9 : 2 Schrötter (77.)

Fazit:

Nach der unerwarteten Niederlage am letzten Spieltag und einer wirklichen schlechten Vorstellung wollte unsere B-Jugend heute ein anderes Gesicht zeigen. Das der Gegner Eintracht Schkeuditz hieß und eine Spitzenmannschaft der Liga darstellt, machte das Unterfangen nicht leichter.
Unsere Mannschaft begann gar nicht schlecht. Die Umstellungen griffen ganz gut und wir standen defensiv recht sicher. Aber schon in der Anfangsphase zeigte sich, dass es heute sehr schwer werden würde. Nur sporadisch gelang es unserer Spielgemeinschaft vor dem Schkeuditzer Tor aufzutauchen. Aber 23 Minuten war alles in Ordnung. Dann fiel das 1 : 0 für die Gastgeber und dieser Nackenschlag wirkte. Schkeuditz erhöhte den Druck und bis zur Pause stand es 4 : 0.
So war in der zweiten Hälfte eigentlich nur noch Schadensbegrenzung angesagt. Wir mühten uns redlich und unser Team konnte einem wirklich leid tun, denn egal, was wir machten, unsere Bälle gingen nicht ins Tor, darunter zwei Pfostentreffer, und die Schkeuditzer trafen fast mit jedem Schuss. Man wollte, dass es endlich vorbei war. Erst in der Schlussphase fielen dann endlich auch Treffer für unsere Seite. J. Steinhoff (75.) und O. Schrötter (77.) gestalteten das Ergebnis wenigstens etwas freundlicher. Endstand: 9 : 2.
Schkeuditz war eine hervorragende Mannschaft. Ihr Zusammenspiel klappte vorzüglich, sie hatten Schnelligkeitsvorteile, waren uns körperlich voraus und besaßen auch Spieler, die individuell den Unterschied machen und extrem schwer zu verteidigen waren.
Aber auch wenn es bei diesem Ergebnis seltsam klingt: Unsere Mannschaft wirkte gefestigter als vor einer Woche und versuchte über 80 Minuten ihr Bestes zu geben. Am Anfang der Partie stand ein Team auf dem Platz und beim Schlusspfiff verließ ein Team den Platz und fiel nicht auseinander. Man muss anerkennen, dass wir bei allen Engagement noch nicht so weit sind. Schkeuditz war schlicht und einfach besser.
Nächste Woche erwarten wir mit Zwenkau schon das nächste Spitzenteam. Ziel muss es sein, gemeinsam engagiert den bisherigen Weg weiterzugehen und den Abstand zu den Spitzenmannschaften zu verkürzen. Ich bin sicher, dass uns das gelingen wird, denn unsere Mannschaft bringt etwas ganz Wichtiges mit: Sie hat Charakter.

nächstes Spiel: Sonntag, 19.11., 11.00 Uhr: Heimspiel gegen den VfB Zwenkau II; Treff: 10.00 Uhr